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Monatliches Archiv für: December, 2005

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Auf dem Dorf

Dec11
2005
1 Kommentar Geschrieben von tiagra

Wir waren in Суздаль! Susdal ist eine der ältesten Städte Rußlands, mittlerweile vielleicht eher ein Dorf. Seit 1024 ist es offiziell erwähnt – vorher war es wohl ein echtes Dorf, in welchem die Straßen – wie teilweise auch heute noch – altslawische Namen tragen. Einst muß hier der Nabel der Welt gelegen haben, denn es gibt an diesem Ort mitten in der Pampa Prunkbauten, Geschichte und Kunst wie in Moskau.

Angefangen mit der berühmten (ich kannte sie nicht…) “Mutter-Gottes-Geburtstags-Kathedrale” mit 5 blauen Kuppeln…

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… bis hin zu an norwegische Stabkirchen erinnernde Holzbauten, gibt es hier alles zu sehen.

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Die Holzbauten sind verhältnismäßig gut in Schuß, bei den Steinbauten fehlt eindeutig eine riesenhafte Menge Geld. Vielleicht weil man die Holzbauten mit relativ einfachen materiellen Mitteln und Handwerkskunst erhalten kann? Alte Männer und Frauen gibt es hier jedenfalls genug, denn die Jungen haben die Stadt längst verlassen. Bis auf die ein paar neureicher Rückkehrer, welche sogleich ein häßliches, neues Haus in die Pampa gesetzt haben, besteht die Stadt überwiegend aus kleinen Holzhüttchen, welche leider oftmals total verfallen sind – wahrscheinlich weil ihre Besitzer nur in den Sommermonaten zur großen Touristenschwemme anwesend sind.

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Auf den Straßen ist niemand zu sehen, nur ein Reisebus fährt ab und zu mit brüllenden Lautsprechern durch die verfallenen Gassen. 49 Hälse drehen sich gierig im 180° sobald der Reiseleiter die nächste Attraktion links oder rechts der Straße ansagt. Hier eine Kirche, da eine Kirche. Zwischendurch kann man ein paar alte Leute sehen, welche mit russischen Filzstiefeln bei -20°C durch den Schnee wandern, als wäre heute ein schöner Sommertag. Ist es aber nicht.

Der Reiseleiter hat sofort erkannt, dass wir alle jämmerlich frieren, und zeigt uns deshalb lieber die Kirchen von Innen als von Außen. Als wenn es dort wärmer wäre… Im ersten Museum weist er uns noch darauf hin, dass wir für das Fotografieren 50 Rubel bezahlen müßten. Ich glaube wir waren die Einzigen die es noch nicht kapiert hatten und haben tatsächlich 50 Rubel an der Kasse abgegeben. Nach dem Museum trifft man dann immer wie bestellt eine Horde Einheimischer, welche zu horrenden Preisen (als wäre Sommer und die Stadt voller Touristen) nachgemachte, russische Handwerkskunst feilbieten.

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Zwischendurch immer einzelne alte Mütterchen, welche selbstgemachte Lutscher oder ein einzelnes Glas mit selbstgekochter Marmelade oder Leberwurst direkt aus dem Dederonbeutel verkaufen wollen. Alle sehen aus wie direkt vom Film, aber leider ist es echt. Sie stapfen durch den Schnee, immer hinter den Reisebussen her, in der Hoffnung ein paar Rubel zu der fast nicht vorhandenen Rente zu verdienen. Meine Russischlehrerin erzählte mir (als ich ihr von Susdal erzählte), dass sie für ihre Mutter immer alles bezahlt hat, denn ein Sozialsystem gäbe es in dieser Hinsicht in Rußland nicht. Alte Leute werden buchstäblich auf der Straße sitzen gelassen. Yanas Oma hatte noch mit 75 Jahren mehrere Jobs, weil $20 Rente natürlich hinten und vorne nicht reichen – im Sommer half sie beim Asphaltieren im Straßenbau. Hallojulia. Auf dem Dorf scheint das nicht anders zu sein.

Leider habe ich zu wenig fotografiert, weil es einfach zu dunkel war. Das einprägendste Erlebnis waren nämlich nicht die Mütterchen in der Kälte, sondern die Kulisse dazu: Mitten in dieser Einöde, voller Schnee, verfallenen Hütten und 3 Mütterchen mit 7 Lutschern und 2 Leberwurstgläsern stehen tatsächlich ab und zu mal ein VW Touareg oder auch ein A8 quattro an der Straße. Da erzähl’ mir noch einmal jemand etwas von “klaffender” Lücke zwischen arm und reich in Deutschland…

IN den Gebäuden gibt es allerhand zu sehen. Frühe Ikonenmalerei und abenteuerliche Heizungskonstruktionen des späten 19. Jahrhunderts. Ab und zu auch eine wunderbar fette Katze, welche sich mit den Besuchern ins Haus geschlichen hat, um 10 min später von der strengen Aufseherin wieder rausgeschmissen zu werden.

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Da es mittlerweile dunkel und richtig kalt wurde (-20°C), enschloß sich die Reiseleitung kurzfristig zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung und schmiß zwei volle Reisebusse kurzerhand für 2 Stunden auf die Straße – “freie Gestaltung des Nachmittags zur Entspannung”. Au ja. Also alle in die nächste Kirche, doch die war nach 30min besichtigt und alle strömten auf die Straße. Einige fielen jetzt den eilig herbeigerufenen Pferdeschlittenbesitzern in die Arme, welche sie in eiliger Fahrt unter der mollig steifgefrorenen Pferdedecke in Eiszapfen verwandelten, das Ganze für Preise die man auch in Wien hätte bezahlen können.

Der Rest von uns hetzte in eines der beiden Restaurants. Leider konnten Yana und ich nicht lange bleiben, denn die Preise waren mittlerweile so stark gestiegen, dass uns fast schlecht wurde. Freundlich versicherte man uns, dass auch eine Kreditkarte kein Problem wäre, aber wir bemerkten urplötzlich diese Wärme und das Sättigungsgefühl in uns und verließen das Lokal.

Wir schlenderten also noch etwas durch die Stadt und fanden in den Läden eigentlich nichts, was man zum Leben hätte brauchen können. Preislich gesehen schon gar nicht. Da die Stadt nicht groß ist und erst 45 min vergangen waren, beschloßen wir den geheimen Busparkplatz zu suchen, um dann im Bus zu warten. Mittlerweile hatten wir eisige Füße und bei -20°C war eine Hose eindeutig auch zu wenig. Nach kurzer Zeit entdeckten wir im Halbdunkel 15 Reisebusse auf einem alten Sportplatz hinter einem Hotel und fanden sogar unseren. Im Bus trank die Reiseleiterin lustig warmen Tee und vergnügte sich mit dem Busfahrer. Nachdem durch das Klopfen an der Scheibe fast der Scheibenwischer vom Stamm gefallen war, ließ man uns eintreten.

Keine 4 Stunden später waren wir nach 18h Exkursion wieder zu Hause. 540 Rubel, 216 km und viel Kultur. Bis zum nächsten Mal!

Geposted in Rußland, Susdal
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Der Elektrowahn

Dec08
2005
Kommentieren Geschrieben von tiagra

Da ich mich etwas anpassen wollte, habe ich den prolligen iPod gleich mal in Berlin gelassen. Man muß ja nicht gleich überall auffallen. Und nu? Jetzt falle ich auf, weil ich ihn nicht mithabe! Abgesehen von der Tatsache, dass männliche Einwohner mit größtem Argwohn auf meine Schlagenhosen schauen und kleine Kinder schreiend und mit dem Finger auf mich zeigend durch den Park rennen, hatte ich mich doch ganz gut angepaßt. Mittlerweile zweifle ich aber wieder. Als Jugendlicher hat man hier wenigstens einen MP3-Player zu haben! Überall baumeln kleine Samsungbrüllwürfel oder ähnliche quietschbunte Geräte um die Hälse…

Wer etwas cooler ist, der hört die Musik gleich mit dem Handy. Zu Hause renne ich ja auch mit großen, geschlossenen Sennheiser-Kopfhörern durch die Gegend, und finde schon mit diesen den Umgebungslärm zu laut. Hier hört man sogar mit den normalen Stöpseln in der U-Bahn Musik – wie, das ist mir schleierhaft. Nicht etwa weil die U-Bahn hier mit Diesel fahren würde, nein, die Schienen werden hier aufgrund der großen Temperaturunterschiede nicht geschweißt und verschliffen, sondern mit 5 mm Abstand verschraubt. Das scheppert. Wenn man mit einer 70er-Jahre-U-Bahn wie eine Wildsau durch die Tunnel fährt (so läuft das hier), braucht man eigentlich keine zusätzliche Musik mehr. Wahrscheinlich wird das in Westeuropa gut bekannte Kinder-mit-kaputten-Walkman-Ohren-Syndrom hier nun mit 10 Jahren Verspätung auch voll einschlagen. Schade.

Da aber auch weniger Musikinteressierte dem Zukunftswahn verfallen sind, gibt es natürlich noch andere Spielarten zum Zeitvertreib in der Metro. Während noch 98% Bücher aus Papier lesen, gibt es tatsächlich schon einige eBook-Leser. Die besten haben sogar die automatische Scrollfunktion aktiviert und hetzen dann den Buchstaben hinterher, denn es scrollt unerbitterlich. Wenn die Bahn dann voll wird, haben sie alle Mühe sich trotz Rempeleien und schlechter Luft zu konzentrieren. So alle 5 Stationen wird dann der Text gestoppt und man mustert prüfend die zugestiegenen Fahrgäste, ob denn das eigene Coolnesslevel durch etwaige Rivalen heruntergeschraubt worden sein könnte.

Allen voran aber wie immer die Frauen. Sie können nicht nur artistisch laufen, sie erweitern die Kamerahandies auch um einer weitere ungeahnte Funktion: Den Schminkspiegel! MakeUp-Kontrolle ist ja normal – immer und überall, aber jetzt mit dem Telefon! Besonders praktisch scheint die neue RAZOR-Serie von Motorola zu sein – reine Zeitfrage bis man sich in der U-Bahn auch rasiert… Komischerweise macht man noch üble Verrenkungen um einen Pickel genauer zu betrachten, statt einfach den Zoom zu benutzen! So weit ist man hier aber nun doch noch nicht. Und wir in Deutschland erst… Wald!

Geposted in Moskau, Rußland
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Schnittblumen

Dec06
2005
2 Kommentare Geschrieben von tiagra

Was mir seit längerem auffällt: Der Schnittblumenmarkt in Moskau ist um Potenzen aktiver als zu Hause. Nach der Arbeit einen Strauß Blumen zu kaufen scheint hier alltäglich zu sein. Nicht nur vereinzelt, sondern merklich mehr. Vielleicht liegt es daran, dass man durch traditionell höheren Verzehr von Alkohol auch proportional mehr wieder gut zu machen hat? Ich weiß es nicht, aber so haben wieder ein paar Leute in der Metro etwas zu tun – Blumen verkaufen. Wo wir gerade beim Thema sind: In der Metro wird so gut wie alles verkauft. Heute bin ich an einer Frau mit Schildkrötchen vorbeigekommen. Ein durchsichtiger Joghurtbecher mit etwas Wasser und dann jeweils abwechselnd ein Krötchen im Wasser und eins in der Hand zur Präsentation. Arme Viecher. Zwei Treppen weiter saß eine fette, weiße Perserkatze auf dem Arm ihrer Verkäuferin…

Natürlich gibt es auch wieder die Kehrseite: Was bei uns im ersten Werner-Film noch veräppelt wurde, ist hier Realität. Ein Junge auf einer alten, mit Rollen versehenen Stuhlsitzfläche schiebt sich mit zwei Maurerkellen durch die U-Bahn. Seine Beine stecken in Strumpfhosen und sind nicht ganz da, sein Gesicht sieht irgendwie gehetzt aus. Er fährt ganz normal mit, obwohl er eigentlich den ein oder andern Rubel vertragen könnte. Ich glaube das letzte Mal habe ich ähnliches auf Fotos in einer Reportage über Kinder an einer berühmten, südamerikanischen Straße in der Zeitschrift GEO gesehen (Vielleicht erinnert sich jmd. genauer?). Wenn bei uns im Fernsehen Kinder Klebstoff schnüffeln, dann ist das sehr weit weg – seit heute ist das für mich doch sehr real.

Zum Schluß vielleicht noch etwas Schönes: Am Sonnabend machen wir eine Busreise nach Suzdal. Das ist eine kleinere Stadt nicht weit (hier gilt auch der amerikanische Maßstab: 200km sind nicht weit) von Moskau. Ich bin gespannt. Endlich raus in die Provinz – Moskau ist dem Vernehmen nach nicht als Maßstab für Rußland zu sehen, jetzt will ich mal hier raus. Bis dann, Kamera hab ich ja.

Geposted in Moskau, Rußland
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Die Zeeeeiiiiit…

Dec04
2005
1 Kommentar Geschrieben von tiagra

… rennt mir davon. Ich scheine neuerdings ein Abo auf Kopfschmerzen zu haben und in der Uni soll ich auch plötzlich richtig studieren (was ich eigentlich gut finde) – deshalb also bis jetzt kein weiteres Update hier.

Zur Zeit bin ich dabei Alternativen zu der $900-Windowssoftware zu finden, welche ich eh nicht benutzen will. Irgendwie müssen diese Mikrokontroller programmiert und debugged (entfehlert) werden, und das möglichst so, dass ich es zu Hause weiterhin machen kann. Hier in der Uni nimmt man einfach die Haussoftware der Herstellerfirma in Verbindung mit dem speziellen Programmiergerät, wovon es aber nur eins gibt. Kostet fette $150 das Ding, und ich werde eventuell nicht drum herumkommen, so ein Ding anzuschaffen. Mal sehn, vielleicht kriegen wir über ein paar Umwege etwas selber gebaut.

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Russisch ist zur Zeit mal wieder eher deprimierend, denn ich habe das Gefühl nichts zu können. Verstehen tue ich relativ viel, aber selber etwas in richtige Worte zu fassen ist nicht gerade einfach. Trotzdem habe ich gestern mit meinen Mikrokontroller-Betreuer eine halbe Stunde lang über Gott, westliche Produkte in russischen Läden, verschwindene russische Produkte und den Rest der Welt diskutiert. Hoffentlich geht das bald fließend… haha.

Olga erzählte von einem französischen Studenten, welcher im August hier angekommen war und jetzt sein Raktenprojekt vor der Prüfungskommission vorgestellt hat. Sie sagte es sei sehr gut gewesen. Nun ja, mal sehn ob ich es am 1. März auch irgendwie hinbekomme, denn leider fehlen mir so ca. 5 Jahre Schulrussisch. Manchmal bin ich ja optimistisch – nur heute gerade nicht.

Eine gute Nachricht: Es wird langsam kälter und ich kann meine Tschapka bald sinnvoll einsetzen. Nachts angeblich schon -12°C! Leider gibt es bei solchen Temperaturen keinen Schnee, sodaß Moskau immer noch relaiv grau aussieht… Gute Nacht.

Geposted in Moskau, Rußland
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Wetter und so

Dec01
2005
3 Kommentare Geschrieben von tiagra

Natürlich wird es jetzt furchtbar warm und es gibt Regen, denn ich habe jetzt eine Tschapka! Wer hätte auch etwas anderes erwartet… In Deutschland fällt Schnee und bei uns gibt es nur Matsch. Gleich stundenlangen Stromausfall und kilometerlange Staus zu haben, ist aus russischer Sicht natürlich etwas unverständlich, denn über solche Mengen Schnee redet man hier im Falle des Falles noch gar nicht. Die Autos dürfen hier selbst in der Stadt mit Spikes fahren, was angesichts des Wetters ziemlich übertrieben scheint, aber es wird wohl seine Gründe haben… Bei -20 oder -30°C wird man nicht mehr so richtig sämtliches Eis von der Straße kratzen können und Spikes werden die einizig funktionierende Alternative zu U- und Straßenbahn.

Man kennt das ja aus Norwegen – während die Einheimischen hart am Limit fahren, hat man als ausländischer Fahrer ohne Spikes arge Probleme überhaupt normal im Verkehr mitzufahren. Ich erinnere mich da an mindestens 2 Paar sich verflüchtigende Billigschneeketten und ständiges Übersteuern und Gasgeben in den Kurven, um den norwegischen Winterfahrstil wenigstens ansatzweise zu imitieren. Hat zwar Spaß gemacht, war jedoch letztendlich fast so teuer wie ein Satz Spikes, denn Schneeketten auf Eis und ständiges Schlittern passen nicht gut zusammen…

Was ich mich hier in Moskau immer frage: Wie kriegen die die U-Bahntrppen eisfrei? Selbst bei einigen Grad unter Null, sind die Treppen maximal nass. Ist da eine Heizung drunter oder wird da ständig Lauge gesprüht? Vielleicht reicht ja auch die aufsteigende Warmluft aus dem U-Bahnschacht… allerdings sind die Treppen so groß, lang und zahlreich… ich weiß es nicht – ich werde es weiter im Auge behalten :-)

Noch etwas Komisches: Während in Berlin die durchschnittliche Mülleimerdichte bei sicherlich 1/100m2 liegt, findet man in Moskau nur mit Mühe einen solchen. An jedem U-Bahneingang gibt es einen, damit man nach Betreten der Anlage gleich seine entwertete Fahrkarte wegwerfen kann – aber sonst? Äußerst mau. Jetzt kommt der Witz: Obwohl es bei uns an jeder Laterne und Bushaltestelle Mülleimer gibt, fliegen bei Wind kiloweise Verpackungen durch die Gegend. Und in Moskau? Nichts! Hier liegt weder in der U-Bahn noch auf der Straße auch nur ein einziges Stückchen Papier. Nicht einmal Zigarettenkippen. Oh Wunder! Ein Grund sind sicherlich die zahlreichen – bei uns nicht existenten – Minijobs, welche teilweise wirklich nur aus Wanderungen mit Müllschippe und Besen bestehen. Andererseits weiß ich nicht, ob das wirklich die ganze Wahrheit sein soll… ich werde mich darüber mal nicht auslassen, denn ich habe keine Ahnung ob es da wirklich grundlegende Verhaltensunterschiede gibt. Eines steht jedoch fest: Es fällt einfach auf.

Geposted in Moskau, Rußland
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