… eine eigene Herdplatte.
Gestern war ich mit einer Freundin in der Metro (Großhandel…). Dort gab es viel zu essen, also habe ich zugeschlagen: 2 kg Spaghetti und 4 l Soße dazu. Außerdem noch einen Topf.
Heute wollte ich dann also meine erste warme Mahlzeit im Wohnheim zubereiten, bin aber leider nicht dazu gekommen. Beim Betreten der Kochhalle rannten ersteinmal 50 Kakerlaken in alle Richtungen davon. Nach einem Meter erfaßte mich der betäubende Geruch von 1000 Jahren burmesischer Kochkunst und zwang mich zum Rückzug. Ich erinnere mich noch, dass das Fenster offen stand, doch die Luft konnte aufgrund ihrer Viskosität wohl nicht mehr durch selbiges entweichen.

Wieder in meinem Zimmer angekommen, bemerkte ich ein schüttelfrostartiges Gefühl und entschied mich spontan heute abend nichts zu kochen. Zusammen mit Andreas traute ich mich dann noch einmal mit der Kamera zurück.
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Dort gab es dann possierliche Tierchen beim Fressen zu sehen. Gleich daneben kunstvoll aufgereiht eine Friteusensammlung aller Baujahre, welche offensichtlich zur Zubereitung o.g. Tierchen gut geeignet sind. Der Herd ist ein wahres Prachtstück zeitgenössischer Kunst, und so verharre ich andächtig einige Sekunden vor diesem Stillleben der Evolutionsgeschichte.

Der Versuch ein 6m-langes-Abenteuerland fotografisch festzuhalten, scheiterte leider mehr oder minder kläglich an den beengten Platzverhältnissen und dem damit notwendigen Weitwinkelobjektiv (gut, die Kamera… na ja, lassen wir das…).
(250kb – Anklicken für größere Ansicht…)
Eventuell gehe ich demnächst noch einmal in die Metro… dort gab’s auch sehr preiswerte Wasserkocher und hoffentlich auch elektrische Herdplatten…………….


