Da ich zur Zeit kaum zum Schreiben komme, hier ein kurzer Eindruck vom Wetter heute morgen (die restlichen Wochentage sind wohl eingefroren….):

Auch wenn man eventuell den größten Teil der Zeit bekloppt ausgesehen hat, spätestens jetzt macht sich die Tschapka bezahlt! Mit einer zweiten Hose und den Händen samt Handschuhen in den Jackentaschen läßt sich das eigentlich recht gut aushalten – zumindest wenn man nicht stundenlang auf der Stelle steht. Ständiges Naseputzen verhindert leider die Wirksamkeit einer dicken Schicht Kindercreme, was die Sache wiederum unangenehmer macht. Bei Wind sollte man zusätzlich ab und zu eine Grimasse schneiden, damit die Gesichtsschollen wieder weicher werden und man das Vorhandensein von Nase und Wangen kurzeitig erahnen kann.
Mein Professor gab mir heute den Tip(p), auf keinen Fall heißen Tee kurz vor dem Rausgehen zu trinken, denn mit dieser heiß/kalt-Kombination würde man sich garantiert den Tod (= den toten Hals) holen. Komisch, in Deutschland wird immer schön warm getrunken, damit einem nicht so kalt ist. -33°C sind jedoch zugegebenermaßen jenseits vom deutschen Alltag…
Jetzt muß ich erst einmal dringend schlafen, den morgen muß ich schon früh zu Russisch. Wahrscheinlich werde ich danach gleich noch einmal kurz einschlafen, um dann frisch und munter die Abendhitze für den Kauf einer russischen (endlich!!!) Tastatur zu benutzen. Danach ins Kino und überhaupt. Das Leben ist so hart!











