bla bla von ТИАГРА

Heute trieb uns der Hunger in die Arme einer großen Supermarktkette. Vor dem Eingang schlägt uns gleich die französische Gelassenheit entgegen:

gehhilfen

Innen dagegen geht es strenger zu. Große Schilder verbieten Bikinis und Taschen werden in Folie eingeschweißt – fast wie in Moskau. Ein Blick auf die Kunden im Einkaufszentrum jedoch bewies deutlich, dass Franzosen auch nicht lesen können.

Traditionell wurde das hiesige Angebot an Werkzeug und Küchenzubehör genau analysiert. Das Ergebnis was ernüchternd: Alles wie bei uns, und die erhofften 100W-Glühbirnen (jaja ich weiß, es gibt Leute die das Zeug Leuchtmittel nennen, was mir persönlich jedoch die Fußnägel hochrollt…) gab es auch nicht.

In der Abteilung für kleine und große Melonen waren wir dann nicht in der Lage dem Preisaufkleberuniversalabwiegeautomaten Kilopreise von unter 12 EUR zu entlocken, was uns fast in den Wahnsinn trieb. Zum Urlaubstraum eines regenversuchten Südschweden gehören einfach Bikinis und Melonen bis zum Magenkrampf! Letztendlich interpretieren wir mithilfe eins jungen Östereichers ein kleines Pappschild zu unseren Gunsten und rollen bepackt mit 2 süß-feuchten Träumen à 15kg zur Kasse – bei Stückpreisen muß man immer die Größte einpacken! Eine Extranotiz zum Thema Völkerverständigung im Supermarkt folgt an späterer Stelle.

eingekauft

Der Hunger hat den Wagen letztendlich voll und unsere Geldbörsen leer gemacht. Die zwei Schwaben waren sichtlich verstört und hielten sich noch eine Weile am Einkaufswagen fest. Auf dem Rückweg haben wir dann gleich an einem Strand angehalten und eine Melone angeschnitten. Der Abendwind säuselte romantisch über den Sand und verteilte selbigen gekonnt im saftigen Fruchtfleisch. Während ich dem frisch erworbenen Opinel beim Rosten zusehe, vergessen wir langsam den Finanzschock an der Kasse und versinken in Urlaubsromantik direkt an der Ringstraße… *schmacht*

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