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Und die Gitter waren zu…

Dec10
2006
1 Kommentar Geschrieben von tiagra

… hört man aus Moskau. 45 Frauen verbrannt, weil irgendein Idiot im Treppenhaus zur Sicherheit Gitter eingebaut hat. Kenne ich irgendwoher: Wir hatten das im Studentenwohnheim auch. Dazu ganz wunderbar passend in jedem Zimmer neu installierte Rauchmelder, damit man beim Verbrennen für sich selber feststellen kann, ab wann das Gehirn keine Sinneswahrnehmungen mehr verarbeitet! Ich frage mich wieder einmal, warum man in Rußland so offen und so frech die selektive Hirnabschaltung toleriert. Das scheint ein gesellschaftliches Problem zu sein, denn eigentlich fällt soetwas jedem auf, nur offensichtlich fühlt sich niemand dazu animiert mal den Mund aufzumachen.

Woher kommt das? Jahrzehntelange Erfahrung mit dem System? Es hat alles sowieso keinen Sinn und deshalb sage ich gar nicht erst etwas? Vielleicht, allerdings wäre bei mir spätestens bei Gefahr für Leib und Leben jede Grenze überschritten. Noch habe ich nicht verstanden wie man in Rußland tickt, vielleicht werde ich es ja auch nie. Den Bildern im Fernsehen nach zu urteilen, versteht man es dort selber nicht… Derweil verbuddeln wir lieber jedes Jahr hunderte Opfer und bauen an anderer Stelle genauso weiter wie immer. Mehr zu diesem Thema auch in meinen Beobachtungen zu den Bauarbeiten in einem Moskauer Studentenwohnheim vom Februar dieses Jahres….

Geposted in Berlin, Deutschland, Moskau
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1 Kommentar

  1. Maja's Gravatar Maja
    December 11, 2006 at 11:24:48 pm | Permalink

    als ich das von den verbrannten frauen hörte musste ich an genau das denken…an die gitter vom wohnheim, die du für uns hier fotografiert hast.
    schon echt seltsam…

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