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Einträge in der Kategorie Berlin

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Papierkrieg – doch ein Ende?

Feb08
2007
4 Kommentare Geschrieben von tiagra

Heute war Yana bei der Deutschen Botschaft in Moskau, um die umfangreiche Dokumentensammlung der letzten Monate abzugeben. Genauer gesagt, geht es dabei um die Erlangung eines Visums zum Spracherwerb. So nennt man das heutzutage. Eigentlich geht es uns also darum, endlich mal die Fernbeziehung in eine Beziehung umzuwandeln, was natürlich nicht so einfach ist. Wissen darf das offiziell sicher auch niemand, weshalb ich es natürlich auch für mich behalte. Junge, russische Frauen wollen nach Deutschland einreisen? Ja wo gibt’s denn sowas? Das muß kontrolliert werden! Recht haben sie auf der einen Seite, doch auf der anderen geht es einem tierisch auf die E*** wenn man selbst betroffen ist. Schengener Abkommen ist ja in Rußland leider nicht, Europäische Union schon zweimal nicht. Glücklicher können sich da die Bulgarinnen und ihre Europäischen Freunde schätzen! Ne, marden? :)

Also wie macht man das? Ganz einfach, man wird Student. Wie studiert man als Ausländer? Man weißt die nötigen Sprachkenntnisse für ein Studium an einer Deutschen Hochschule nach und besorgt sich eine Hochschulzugangsberechtigung. Letzteres habe ich mittels beglaubigter Kopien von ca. 25 wichtig aussehenden Dokumenten aus Moskau relativ schnell auf dem zuständigen Amt in Berlin bewältigen können, sodaß wir 25 EUR später einen simplen Brief mit einer Art Bestätigung über Yanas Hochschultauglichkeit in den Händen hatten. Wäre ja auch ein Witz gewesen, sie hat immerhin schon 5 Jahre studiert und ein fertiges Diplom!

Jetzt noch die Sache mit den Sprachkenntnissen. Dazu gibt es einen offiziellen Test für Ausländer, welcher die Sprachkenntnisse eines Studenten zum Studium feststellt. Ich habe ihn mir mal durchgelesen und war beeindruckt. Da werden Sachen gefragt, wo manch’ Deutscher Staatsbürger nachdenken müßte, von anderen mir bisher begegneten Studenten mit Migrationshintergrund (das sagt man heute so!) ganz zu schweigen. Wie dem auch sei, wir haben beschlossen, dass Yana das in 6 Monaten zu schaffen hat, denn leider können wir uns nicht mehr leisten. Ich habe eine Sprachschule in Berlin aufgetrieben, dort gibt es die in den Visabestimmungen geforderten 20 wöchentlichen Sprachstunden für 150 EUR monatlich – das ist irgendwie machbar. Dort also einen Vertrag geschlossen, angezahlt, Bescheinigung für die Botschaft drucken lassen (Ganz wichtig: Stempel! Das lieben Behörden! Fast wie bei en Russen…), nach Moskau geschickt. 3 Monate später immer noch nichts in Moskau angekommen, also wieder Bescheinigung drucken lassen – für ein geringes Entgeld von 3 EUR – und dieses Mal persönlich nach Moskau geflogen.

Kaum wieder zu Hause, neue Dokumentenforderungen aus Moskau. Obwohl Einkommensnachweise existieren und die Sprachkurse nachweislich gebucht sind, verlangt die Deutsche Botschaft in Moskau eine förmliche Verpflichtungserklärung einer einladenen Person aus Deutschland. Warum denn das nun wieder? Wozu gibt es ein Visum zum Spracherwerb, wenn man trotzdem den gleichen Schwachsinn wie für ein Touristenvisum durchlaufen muß? Wie kann ein Student ohne Bekannte in Deutschland eigentlich studieren? Maaaaaaan, langsam reicht es jedenfalls.

Verpflichtungserklärung: Für alle, die nicht wissen was das ist, hier eine Zusammenfassung. Wer nicht das Glück hatte, im Land des real existierenden Sozialismus aufzuwachsen und dortin etwaige Westverwandtschaft einzuladen, der wird mit diesem Begriff nichts anfangen können. Der Einlader geht dabei zur Polizei (bzw. heute heißt der Laden Ausländerbehörde) und verpflichtet sich unter Nachweis seiner eigenen Einkommenssituation (Immer schön die Originale mitnehmen…) für jegliche Kosten aus öffentlichen Kassen aufzukommen, welche durch den Besuch des Ausländers auf die Bundesrepublik Deutschland zukommen könnten. Das sind dann so Sachen wie ein Bundeswehrregiment und eine Transall, welche zur Rückführung einer wildgewordenen Freundin des Sohnes in ihr Heimatland benötigt werden. Das zahlt dann nämlich die Mama jenes Sohnes, weil dieser als Student gar kein Einkommen nachweisen kann, und somit niemals seine Freundin einladen könnte. Mama hat sich inzwischen schon daran gewöhnt, aber insgeheim hofft Sie wohl inständig, dass ich mich in keine von diesen sexy Uranschieberinnen aus dem Ostblock verkuckt habe, von den man heutzutage fast täglich in der Presse lesen muß.

In der Rekordzeit von nur einer Woche hatte ich dank meiner Mama als schon so ein Papier. Über dunkle Umwege habe ich das Ganze dann unfrei per UPS nach Moskau geschickt, was jemanden dort 53 EUR gekostet hat. Für ein Stück Papier der Größe DIN A4 wohlgemerkt. Aber angekommen ist es, nach nur 2 Tagen. Respekt.

Heute war also der denkwürdige Tag, der Tag des Interviews in der Botschaft in Moskau. Interview? Ja! Geht man als Deutscher in die russische Botschaft in Berlin, gibt man nur seine Dokumente ab und regelt die Bearbeitungsgeschwindigkeit ganz nach Belieben durch die Beigabe von Euros. Ganz anders ist es auf umgekehrtem Wege: Man besorgt sich einen Interviewtermin, zu welchem man mit allen Dokumenten und einer möglichst plausiblen Geschichte zu erscheinen hat. Dort sagt man als junges, russisches Mädchen natürlich nicht, dass man zum Freund nach Deutschland will, sondern irgendwas von Sprache, Karriere, International und Zukunft. Oder so. In unserem Fall stimmt das ja sogar… unter anderem. Das Interview ist, einigen SMS nach zu urteilen, recht unspektakulär gewesen, sodaß wir jetzt gespannt auf die Ergebnisse warten. Für die 60 EUR (irgendwie so), was ein Schengenvisum für einen Russen kostet (Man bedenke die Einkommen!), bekommt man per default 3-5 Werktage Bearbeitungszeit bei ungewissem Ausgang. Dem Vernehmen nach gab es auch im Bekanntenkreis schon negative Bescheide, welche nicht nur mit einer simplen Verweigerung eines Visums enden, sondern meist mit einem Stempel im Paß: 6-monatiges Einreiseverbot. Darauf bin ich insgeheim gefaßt, auch wenn ich noch Hoffnung habe. Warten wir es ab, Montag ist es soweit!

Im Innern spielt man schon einmal alle weiteren Möglichekeiten durch: Ich könnte nach Moskau gehen, dafür müßte ich aber mein Studium in den Sand setzen, da mich das Weiterstudieren an der TU Moskau (beispielsweise) $3500 pro Semester kosten würde. Eigentlich keine Möglichkeit. Was noch? Yana im VW-Bus entführen? Bettelbrief an den Bundespräsidenten? Ach ja, heiraten könnte man auch noch. Großartig. Würden wir glatt machen, aber doch nicht gleich und einfach so weil es eben sein muß, oder? Gut, das ist dann die letzte Möglichkeit. Abwarten, importierten Russentee trinken und weitersehen. Viel lieber denke ich daran, dass man an Wochenende Ausflüge machen könnte, nicht alleine ins Bett gehen müßte und die Handyrechnung um 98% reduzieren würde… Hach ja. Und dann streiten wir uns 4 Wochen und fahren die Sache binnen kürzester Zeit zünftig an die Wand. Oder?

Und bei all den Gedanken soll ich noch 1er Klausuren schreiben, arbeiten gehen, dem Bus einen neuen Motor verpassen, Wohnung auf die Ankunft der holden Weiblichkeit vorbereiten. Muß ja auch alles stimmen, wenn schon jemand in Moskau seine Eltern zurückläßt, den gut bezahlten Job kündigt und sich selbst mit abgeschlossenem Diplom in einem fremden Land wieder zum Studenten degradieren läßt… und das alles für einen Studenten ohne Abschluß, Bus ohne Motor und 3 fast vertrockneten Zimmerpflanzen. Hallojulia.

Mir kommen da gleich noch ein paar mehr Gedanken: 1989, das Jahr, an dem plötzliche alle frei wurden, reisen, Westen, alles toll. Und nun? 2007, und ich kann immer noch nicht einfach so mit jemandem zusammen sein, den ich mal irgendwo getroffen habe. Ist doch der Hammer, oder? Früher liefen die Menschen mal mehr oder minder behaart auf irgendwelchen Pfaden um die Erde und ließen sich von Magen und Schwanz leiten. Und heutzutage? Der Mensch hat sich Millionen Regeln auferlegt, um das Zusammenleben so großer Zahlen aufrecht gehender Kahlaffen überhaupt erst möglich zu machen. Das Ergebnis ist eigentlich erschreckend. Da wundert man sich auch nicht mehr, wenn der eigene Vater am liebsten mit der Axt in den Wald ziehen würde und alles andere hinter sich abhaken könnte. Na klar, ich verwöhntes Kapitalistenkind sollte mal schön den Mund halten, andere können ja nicht einmal genug essen oder solche Gedanken wie ich sie habe auch nur ansatzweise denken, weil sie viel grundlegendere Probleme haben. Trotzdem, mit fortschreitender Zeit fühle ich mich als Mensch gefangen im selbstgezimmerten Käfig der Zivilisation. Klingt wunderbar poetisch, das lasse ich so stehen.

Man sollte einfach weniger denken, das tut ja weh!

*abschalt*

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Neujahrswahnsinn

Dec31
2006
Kommentieren Geschrieben von tiagra

Seit heute morgen verstehe ich George Bush und Frau Kondolenzbuch Reis: Erstmals habe ich am eigenen Leib erfahren, wie sehr die Terrorgefahr in diesen Tagen angestiegen ist. Schlimmer noch, ich bin jetzt fest davon überzeugt, dass die Achse des Bösen wirklich existiert! Jene Achse verläuft nämlich diagonal durch unsere Wohnung im 12. Stock eines Moskauer Plattenbaus. Nun, woran erkennt man Terrorismus? Das ist eigentlich ganz einfach: Fanatismus mit erkennbarem Verlust der Gehirnaktivität, Ausbildungslager zur Nachwuchsförderung, asymmetrische Kriegsführung durch verteilte Terrorakte.

Gegen 9 Uhr drückt in der Wohnung unter uns eine fanatische Arbeitertochter auf den Power-Knopf des Fernsehers und markiert damit den Beginn einer 3-stündigen Ausbildungsphase für die heranwachsenden Terrorhelfer. Zu dieser unchristlichen Zeit liege ich im Bett und versuche fundamental auszuschlafen, als unter uns die Wahl auf das Programm “Cartoon Karaoke” fällt, und der geistige Vater zusätzlich die Verstärkeranlage aus Taiwan einschaltet. Unwillkürlich frage ich mich, warum dieses schwere Gerät nicht unter das Kriegswaffengesetz und entsprechendes Embargo fällt. Der Raum wird jetzt gänzlich von ca. 100dB Bumm Bumm erfüllt und man vernimmt die verzerrten Stimmen fanatischer Krieger, welche mit ihren Liedern Tsheburashka und andere Gottheiten anbeten.

Links über uns übt man sich, wie immer, in den Grundfertigkeiten jener stolzen Wüstensöhne: In vollständiger Extase bringt man eine geweihte Schlagbohrmaschine mit unbeschreiblicher Inbrunst auf einem zuvor nächtelang sprituell vorbereitetem Stück armierten Stahlbetons zur Anwendung, bis dieses nach höchstens 23 Minuten endlich der Festigkeitslehre entsagt. Gewöhnlich bedankt man sich sogleich mit mehreren gewaltigen Hammerschlägen auf selbige Wand und opfert zur Besänftigung des Elektrikers in halbstündiger Zeremonie einen frischen Staubsaugerbeutel.

Die Damen des Hauses entscheiden sich der Situation entsprechend zu einer groß angelegten Nahkampfübung und laden dazu in den örtlichen ГиперМаркет(Nicht Super- sondern HYPERmarkt!). An der Salattheke liegen die Nerven berits blank, als mehr als 20 Mitglieder verschiedener Stammesgruppen versuchen ihren Neujahrssalat zu erstehen. Die Friedenstruppen hinter der Theke sind ständigen, verbalen Angriffen ausgesetzt und lassen sich selbst bei Einkäufen unter 2000 Rubel den Paß zu jeder Geldkarte zeigen.

Vor uns versucht die Frau eines dubiosen Ehemannes vergeblich, mit der Kreditkarte desselben Kinderkleidung und Joghurt zu kaufen. Hier greifen zuverlässig alle Sicherheitsmechanismen der Allianz gegen Ladendiebe, Georgier und andere Terroristen und so nimmt man der Frau den kompletten Einkaufswagen wieder ab und läßt sie vom Sicherheitspersonal entfernen. Da schauen selbst genervte, rotnäsige Ehemänner verwundert herüber, während ihre verschlafenen Augen sich nach den Zeiten zurücksehnen, in denen es die Leinenpflicht für einkaufende Frauen gab.

Vor dem internationalen Obstabwiegestand entbrennt in der 200m langen Schlange ein Kampf um 2 Kubikmeter Altmandarinen, welche die Kontrahenten sich erdreisten, während des Wartens in gute und weniger gute zu sortieren, um selbige gleich mit abwiegen zu lassen.

Um das gelernte gleich zu Üben, werde ich, beladen mit 2346741 Plastetütchen, gleich in 3 weiteren Läden wartend zurückgelassen, um die Beute gegen das gemeine Fußvolk zu verteidigen. Selbst im dicht bevölkerten Пятёрочка habe ich keine Verluste zu verzeichnen und so entlassen mich meine Ausbilderinnen wieder nach Hause.

Inzwischen haben auch die Schergen der Nachbarwohnung ihre Vorliebe für Karaoke entdeckt und die Achse des Bösen erscheint vor meinen Augen eher wie ein Dreieck. Wehmütig denke ich an stockwerkzählende Bunkerbrecher gebe mich der asymmetrischen Übermacht geschlagen. Ich erhalte meinen Anteil der Beute in Form von Tee und russischem Kinderspeiseeis und begebe mich in intensive, psychologische und physiologische Direktbetreuung – worüber in meinem unbefristeten Ausbidungsvertrag allerdings Stillschweigen vereinbart wurde.

In diesem Sinne wünsche ich allen die Kraft und Vernunft den Gefahren des kommenden Jahres zu widerstehen. Und immer dran denken: Fernseher, Playstations und Trinkjoghurt mit zirkular polarisierten Lebendkulturen sind nur der Anfang…

P.S.: Eben sagt der Sprecher im Radio, dass jetzt, siebeneinhalb Stunden vor Neujahr, bereits sämtliche Ausnüchterungszellen der Moskauer Polizei hoffnungslos überfüllt sind. Wahrscheinlich wird man einfach ein bis zwei U-Bahnhöfe sperren und die selbstkonservierten Schnapsleichen dort bis zur Abholung durch die zuständige Ehefrau einlagern.

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Oooops… they did it again!

Dec23
2006
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Moooooskaaaauuuu *sing*

Dec21
2006
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… ich komme! Endlich mein Visum und alle anderen Papiere bekommen, Weihnachtsschenk auch angekommen – nur zum Frisör war ich immer noch nicht. Naja, wirdse woh aushalten müssen :P Zum russischen Frisör gehe ich jedenfalls nicht wieder, denn die dachten beim letzten Mal wohl, dass ich der Besitzer von Mercedes Benz sein muß… dem Preis nach zu urteilen… Hallojulia! Ach ja, 82.Keks EUR hat das Visum dieses Mal gekostet, dazu kommen noch einmal $20 für die sinnlose Registration an einem nicht näher spezifizierten Ort in Rußland. *gnaaa* Es lebe die Bürokratie. Egal, Hauptsache weg!

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Fonera: Webinterface to WAN/LAN

Dec18
2006
2 Kommentare Geschrieben von tiagra

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Recovering a bricked Fonera – and more

Dec14
2006
Geschrieben von tiagra

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Und die Gitter waren zu…

Dec10
2006
1 Kommentar Geschrieben von tiagra

… hört man aus Moskau. 45 Frauen verbrannt, weil irgendein Idiot im Treppenhaus zur Sicherheit Gitter eingebaut hat. Kenne ich irgendwoher: Wir hatten das im Studentenwohnheim auch. Dazu ganz wunderbar passend in jedem Zimmer neu installierte Rauchmelder, damit man beim Verbrennen für sich selber feststellen kann, ab wann das Gehirn keine Sinneswahrnehmungen mehr verarbeitet! Ich frage mich wieder einmal, warum man in Rußland so offen und so frech die selektive Hirnabschaltung toleriert. Das scheint ein gesellschaftliches Problem zu sein, denn eigentlich fällt soetwas jedem auf, nur offensichtlich fühlt sich niemand dazu animiert mal den Mund aufzumachen.

Woher kommt das? Jahrzehntelange Erfahrung mit dem System? Es hat alles sowieso keinen Sinn und deshalb sage ich gar nicht erst etwas? Vielleicht, allerdings wäre bei mir spätestens bei Gefahr für Leib und Leben jede Grenze überschritten. Noch habe ich nicht verstanden wie man in Rußland tickt, vielleicht werde ich es ja auch nie. Den Bildern im Fernsehen nach zu urteilen, versteht man es dort selber nicht… Derweil verbuddeln wir lieber jedes Jahr hunderte Opfer und bauen an anderer Stelle genauso weiter wie immer. Mehr zu diesem Thema auch in meinen Beobachtungen zu den Bauarbeiten in einem Moskauer Studentenwohnheim vom Februar dieses Jahres….

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Ach, Single ist raus!

Nov30
2006
1 Kommentar Geschrieben von tiagra

Wenn schon nichts neues von mir, dann wenigstens von anderen – genauer gesagt meiner ehemaligen Band. Entwickelt sich ohne mich gleich viel besser :P Neue Single heißt “Rocksong” und ist ein Popsong… zufällig bei YouTube gefunden. Lautsprecher an, laut drehen, Play clicken!

Mehr gibt es hier. Gute Nacht.

P.S.: In diesen hippen Zeiten MUSS man natürlich auch bei myspace mitmachen, siehe auch hiä…

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