bla bla von ТИАГРА

Thoughts…

tiger2.0 – the 6×6 version of Tigerbus? Hmm…


Video Part 6 uploaded

Stefan Henning, east system music finished movie clip part 6 of tiger2asia-project! Thanks…

Have fun!

Finland

Following an invitation by the finish bus drivers we took a small detour from St. Petersburg to Helsinki and experienced 100% Finland in just 5 days :) Now off to Estonia, where again some bus drivers should be waiting at the ferry port, then Riga and Warszaw… then finally Berlin!

Гостеприимство по-русски – Hospitality in Russian

Гостеприимство по-русски – Hospitality in Russian – that’s how unit 5 in my Russian school book is called and that’s exactly what we are experiencing now in St. Peterburg.

A VW vanagon driver from the Russian forum invited us to his home and together with a few other crazy vanagon drivers he organized a barbecue in Kronstadt. Shashlik, vanagons and no(!) vodka.

Viktor took 3 days off and shows us St. Peterburg, serves breakfast, lunch and dinner, we are sleeping in his guestroom and we were even able to wash our clothes – sooo nice! :)

Westwards from Sibiria…

From Mongolia to lake Baikal across Sibiria straight to the west! A few detours to the left and to the right, but the evening sun always in the face! :) These are just a few impressions from Russia, as our visa is limiting us badly. We know that we’ll have to come back, dig deeper into Sibiria with a longer visa in the pocket…

Tiger’s running…

Got the gearbox out of customs, Sarah finally arrived in Ulaan Bataar in second attempt, gearbox back in the van and off we went! Took only minutes to cross the border to Russia and we’ve immediately been welcomed by dozens of sibirian moscitos, just as we had imagined :) The offroad plans for Russia have been cancelled, since the real reason for the last gearbox failure could not be resolved. Now we’ll just try to get home and see some Russia while we’re at it :) To sum it up: The Tiger is on the move again!

Small picture from Mongolia, with the G-gear already broken… need to go pretty quick uphill :)


Mongolei – Berlin und der missglückte Versuch, wieder in die Mongolei einzureisen…

Endlich in der Mongolei, muss ich auch schon wieder nach Deutschland reisen. Es gibt etwas zu klären, das ich nicht aufschieben oder von jemand anderem erledigen lassen kann. Also beschließe ich, mit dem Flugzeug nach Berlin zu fliegen um 2 Wochen später wieder zurück zu fliegen.

Als ich in Berlin bin, ruft Martin aus der Mongolei an: Das Getriebe gibt erneut den Geist auf, Spätfolgen des letzten Getriebeschadens und dem Einbau bei nicht optimalen Verhältnissen.

Also schlachten Stephan und ich das überholte Ersatzgetriebe, das noch in der Halle in Berlin liegt aus, so dass ich es als Übergepäck mit dem Flieger mitnehmen darf. 38 Kilo im Rucksack sind nicht gerade ein Traum, wenn man dann noch mit S-Bahn, Bahn und Taxi in die Nähe Hamburgs reist, um den Eltern einen dreitägigen Besuch abzustatten.

Am Sonntag haben meine Eltern mich zum Hamburger Flughafen gebracht und nach einigem Erklären dort, was das für ein komisches Ding in meinem Rucksack ist und mehrmaligen Erklären auch bei der Bundepolizei warum ich zwei fette Zahnräder im Handgepäck mitführe, darf ich alles mit ins Flugzeug nehmen – große Erleichterung!

Der Flug verläuft wie geplant, kurze Zwischenlandung in Moskau und endlich weiter in Richtung Ulan Bator, zurück zu Martin und dem Tigerbus!

An der Passkontrolle blättert die Beamtin meinen Pass immer wieder durch und fragt mich, wo das Visum sei. Ich bin völlig überrascht und antworte, dass ich ein “Visa on Arrival” geplant hatte. Also gut: Nebenan ist das Immigration Office. Vor mir sind noch zwei Männer dran, die (wie ich) kein Passbild dabei haben, das scheint aber normal zu sein, die Beamtin hat eine Kamera da, mit der sie das Problem lösen kann.

Dann bin ich an der Reihe… “Wo ist ihre Einladung?” Eine Einladung? Habe ich nicht…
Ein anderer Beamte kommt und meint, dass ich dann wohl zurückfliegen müsse. Ich lache aber das scheint kein Witz zu sein. Fest überzeugt davon, dass das jetzt kein Problem darstellen dürfte – oder wenigstens ein lösbares, rufe ich Martin an, der wiederrum Albert anruft, einen perfekt Englisch sprechenden Tschechen, der ebenso perfekt Mongolisch spricht.
Albert telefoniert mit der Beamtin und nach einigem Hin- und Her, lässt die Beamtin nicht mehr mit sich reden. Eine andere Frau kommt rein und meint, ich solle mich beeilen, mein Flugzeug würde schon auf mich warten.
Ich kann das nicht fassen und telefoniere mit Martin. Der hat in der Zwischenzeit die Telefonnummer des deutschen Konsuls in der Mongolei herausgefunden und ihm die Lage bereits geschildert. Aber auch der kann nichts ausrichten.

Die andere Frau wird ziemlich unfreundlich, erklärt mir, das Flugzeug warte auf mich und habe deshalb nun schon Verspätung. Sie bringt mich zum Flugzeug, zurück nach Moskau… Kurz vorm erreichen des Flugzeugs rufe ich dann noch einmal den Konsul an, der mit einem anderen Uniformträger, der neben dem Flugzeug steht, versucht, alles zu klären.

Tja: Keine Chance! Ich steige also völlig fertig ins Flugzeug – der Flugbegleiter fragt mich nach dem Boarding Pass – habe ich nicht! 10 Minuten später sagt er dann, ich solle mir einen Platz aussuchen, es scheint nun ohne Ticket zu gehen.
Ich schnalle mich an und kurze Zeit darauf startet das Flugzeug. Nach 12 Stunden Vorfreude auf die Mongolei und unsere Weiterreise, sitze ich im Flieger zurück nach Moskau, der mich aus der Mongolei deportiert!
Völlig hilflos und ziemlich fertig, den Tränen mehr als nah, fliege ich also zurück. Ich habe noch nicht einmal Hunger und wer mich kennt, weiß, dass das nicht normal ist!
In Moskau angekommen, versuche ich mir Hilfe von der deutschen Botschaft in Moskau zu holen – Fehlschlag – die können nichts tun.

Wir haben uns gedacht, dass ich nun von Moskau aus einfach nach Ulan Ude in Russland, südlich des Baikalsees, der Mongolei sehr nah, fliegen könnte: Pustekuchen… Wir haben den 30. Juli und mein Russlandvisum ist erst ab dem 1. August gültig. Mehr als 24 Stunden darf ich mich nicht im Transferbereich aufhalten, sonst werde ich deportiert… Heidewitzka!

Alle Ideen und Pläne helfen nichts: Ich muss weiter nach Berlin fliegen und mir dort ein neues Visum für die Mongolei holen. Also buchen Martin und ich einen Flug für mich. Es ist ungefähr 14 Uhr und wir bekommen entweder einen Flug 6 Stunden später für 800 Euro oder 18 Stunden später für knappe 300 Euro. Macht einen “Stundenlohn” von ca. 16 Euro für’s Warten – ich entscheide mich aufgrund unserer finanziellen Minussituation für den günstigeren Flug.

Nun sitze ich auf dem Moskauer Flughafen, auf dem es glücklicherweise WiFi gibt, und warte… Es ist 3:45, also nur noch 4 Stunden. Das Schreiben dieses Textes hat wenigstens etwas dazu beigetragen, die Zeit zu überbrücken. :)

In Berlin werde ich dann zur mongolischen Botschaft fahren und mir ein Expressvisum ausstellen lassen, das ich nach 24 Stunden abholen kann. Zur Sicherheit werde ich dort darum bitten, mir ein Schreiben ausstellen zu lassen, dass ich ein Getriebe transportiere und warum und weshalb – hoffen wir, dass das alles so funktioniert und ich vielleicht “schon” Ende dieser Woche zurück in Ulan Bator sein kann.

Geholfen hat in den letzten Stunden bzw. eher Tagen, dass uns ziemlich viele Menschen ihre Hilfe angeboten haben – Danke dafür! Und Danke auch für die zahlreichen Beileidsbekundungen. ;)
Bitte weiterhin die Daumen gedrückt halten!

Video Part 5 uploaded

Stefan Henning, east system music finished movie clip part 5 of tiger2asia-project! Thanks…

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