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	<title>gelPlog &#124; tigerbus.de</title>
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	<description>bla bla von ТИАГРА</description>
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		<title>tiger2asia video &#8211; Teil 1 veröffentlicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 19:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir präsentieren: Stefan Henning von east system music hat Video Teil 1 zum tiger2asia-Projekt fertiggestellt! Danke&#8230; Viel Spaß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir präsentieren: <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=1184779979" title="Stefan Henning, east system music" target="_blank">Stefan Henning</a> von <a href="http://eastsystem.de" title="Easy System Music" target="_blank">east system music</a> hat Video Teil 1 zum <a href="http://www.easy2design.de/bla/reisen/tiger2asia-201112/" title="tiger2asia 2011/12">tiger2asia-Projekt</a> fertiggestellt! Danke&#8230;</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35427618?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;autoplay=0" width="600" height="337" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Viel Spaß!</p>
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		<title>Erster Halt: Getriebeschaden-City</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[So, der Orientexpress ist zu einem abrupten Halt gelangt, nachdem uns erst der bulgarische Diesel eingefroren ist &#8211; wir haben hier flockige -20°C &#8211; und dann binnen weniger Sekunden das gerade mal 5000km alte 4. Gangradpaar kompletten Zahnausfall hatte. Ein paar Telefonate haben einen Sturm der Hilfsbreitschaft in der Türkei ausgelöst, viel Tee ist geflossen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, der Orientexpress ist zu einem abrupten Halt gelangt, nachdem uns erst der bulgarische Diesel eingefroren ist &#8211; wir haben hier flockige -20°C &#8211; und dann binnen weniger Sekunden das gerade mal 5000km alte 4. Gangradpaar kompletten Zahnausfall hatte. </p>
<p>Ein paar Telefonate haben einen Sturm der Hilfsbreitschaft in der Türkei ausgelöst, viel Tee ist geflossen, viele, viele Euros an Vodafone gegangen und die Hände und die Füße sind jetzt definitiv wieder locker. Ergebnis des ersten Tages in Kurzform: Gestrandet knapp 200km östlich von Ankara, noch vor dem Schlafengehen erste Hilfszusagen&#8230; noch vor dem Wachwerden ersten Tee, halbe Stunde später auf einem LKW, 5min danach in einer blitzsauberen Renaultwerkstatt auf dem Chefsofa &#8211; mit Tee. Dann Frühstück in der Kantine. Dann Bus auf Bühne und 3-5 Mechaniker gleichzeitig um den Bus herumdirigiert &#8211; Getriebe raus.</p>
<p>Dann zusammen mit einem New Holland Servicetechniker das Getriebe teilzerlegt, gescheitert am Gehäuse für den 4. Gang. Getriebe eingeladen und in nächste Werkstatt gebracht. Dort den halben Tag damit verbracht zu erklären, dass man nicht das Differential und den Triebling herausnehmen muss. Erst gegen Abend setzt sich diese Variante bei allen Beteiligten langsam durch &#8211; morgen bauen wir hoffentlich das passende Werkzeug.</p>
<p>Geschlafen wird beim Papa des Chefs, dort natürlich auch erst einmal gegessen. Dann wieder Tee, Tee, Tee. Englisch spricht die kleine Tochter, wenn auch nicht viel. Wir kucken zusammen Fernsehen, werden von Nachbarn und Familie besucht, lehren uns gegenseitig neue Wörter oder wie man Sonnenblumenkerne in Rekordzeit wegraspelt, haben Internet und Dusche. Jetzt sitzen wir jeder in einem hergerichteten Sofabett und zwischen uns hat der Familienvater zwei Packungen Taschentücher und eine Schachtel Feuchttücher demonstrativ auf den Tisch gestellt. Wie zuvorkommend, oder? :D</p>
<p>An dieser Stelle muss auf jeden Fall vielen Menschen gedankt werden, leider ist das hier auf die Schnelle meist sehr schwierig alle Namen zu behalten…<br />
Deshalb hier der erste Rutsch: Altug (sozusagen die Spitze der Pyramide) und Berkant in Istanbul, TM-Trans in Deutschland, Alper und Eren in Ankara, Ardem, Cem, Cems Vater, Mutter und Schwester, sowie die Besatzung des Renault-Autohauses… allesamt aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C4%B1r%C5%9Fehir">Kırşehir</a> und allen, die uns über facebook oder auf anderen Wegen ihre Hilfe angeboten haben! &#8211; DANKE.</p>
<p>Bilder sagen mehr als Worte&#8230;</p>
<p align="center">
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		<title>Orientexpress</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 02:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Visa warten nicht, Omas auch nicht. Also, auf nach Saarbrücken, Schokolade einladen und essen. Gefühlte 200kg schwerer verlassen wir das dortige Sofa mit allen nur erdenklichen Wünschen und fahren endlich los. Na zumindest loser, denn jetzt geht es endlich in die passende Richtung: Nach Südosten. Auf der Autobahn hat die Kiste gesoffen wie ein Loch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Visa warten nicht, Omas auch nicht. Also, auf nach Saarbrücken, Schokolade einladen und essen. Gefühlte 200kg schwerer verlassen wir das dortige Sofa mit allen nur erdenklichen Wünschen und fahren endlich los. Na zumindest loser, denn jetzt geht es endlich in die passende Richtung: Nach Südosten.</p>
<p>Auf der Autobahn hat die Kiste gesoffen wie ein Loch, noch dazu geräuchert wie ein Kohlekraftwerk und wir überlegen krampfhaft, was wir denn falsch gemacht haben könnten. SMS gehen zum Motorbauer, der Kopf arbeitet, nix. Alles richtig, da kann gar nix kaputt sein. Oder doch? Sensor hier, Sensor da, könnte, hätte, vielleicht. Wir halten bei unserem <a href="https://www.kaefer-co.de/" title="Käfer &#038; Co" target="_blank">Oberunterstützer</a> in Zweibrücken an, laden noch mehr Ersatzteile ein, ergattern einen weiteren Laptop für Pakistan und legen seinen Privatbus lahm &#8211; seinen guten Luftfilter bekommen wir mit auf die Reise. Mehr Luft gleich weniger Ruß, so die Devise. Also auf nach Österreich.</p>
<p>Wir verbrauchen schon weniger, nicht ganz zufriedenstellend, aber es geht in die richtige Richtung. Nachts um 2 schlagen wir irgendwo bei Linz auf und treffen den großen Pakistankenner <a href="http://www.rudolf-gossenreiter.at/" title="Mukti" target="_blank">Mukti</a>. Er hatte uns einst in der Küche einen Privatvortrag über Pakistan gehalten und die letzten Ängste beseitigt. Er hat außerdem zusammen mit anderen einen Verein zum <a href="http://www.bildung-fuer-pakistan.at/" title="Bildung für Pakistan" target="_blank">Bau einer Schule</a> in einem flutgeschädigten Dorf in Pakistan gegründet und schon viel Zeit in diesem Land verbracht. Zu eben jener Schule bringen wir Material und mit dem Neffen des Schulleiters werden wir außerdem Pakistan erkunden und Kleiderspenden verteilen. Jetzt also letzte Tips zur aktuellen Situation im Karakorum-Gebirge und dem Weg dorthin, wir bekommen eine Pizza und eine CD mit indischer Entspannungsmusik von ihm geschenkt- das ist Mukti. Danke für alles, und schon sind wir auf dem Weg. So richtig weg sind wir doch nicht, denn wir schlafen gleich an Ort und Stelle &#8211; mit einer kurzen Unterbrechung, denn Mukti hat seine Mütze vergessen :)</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/523__600x600_tigerbus_to_istanbul_1.jpg" alt="Linz" title="Linz" />
</a>
<br />
<br />
Über Wien geht es nach Budapest, dann ganz in den Süden über Szeged und in einem wilden Ritt durch Rumänien. Der Hintern von Ungarn sieht schon ziemlich rumänisch aus, Rumänien selbst überrascht (im Gegensatz <a href="http://www.easy2design.de/bla/reisen/kaukasus-2007/" title="Kaukasus 2007">zum letzten Eindruck</a> von vor 5 Jahren) mit aufgeräumten Straßen, blitzsauberen Dörfern und einer Menge hübsch restaurierter Kirchen. Natürlich sollte man nicht zu weit abseits der Hauptstraße fahren&#8230; Die Wege zwischen den fast nicht vorhandenen Autobahnstückchen sind nicht weit, aber unendlich lang und anstrengend. Wir verbingen 16h im Schneckentempo, aber das macht sich bezahlt: Der Bus verbraucht jetzt weniger als er leer vor der Reise je verbraucht hat, jetzt sind endgültig alle Sorgen verschwunden. Offenbar hängt der Verbrauch bei einem 3-Tonnen-Gefährt proportional an der Geschwindigkeit. Gut zu wissen, dass zwischen 15km/h 3-4l liegen. Wir schlafen wohlgeordnet durch das Personal auf einem LKW-Parkplatz und wachen bei bester Sonne auf. Natürlich ist es schweinekalt, aber das Anzeigemodul der Solaranlage vermeldet den bisherigen Rekord. Wir werfen uns eilig auf die Sitzheizungen &#8211; deren Einbau wir absolut nicht bereuen&#8230; &#8211; und brennen Richtung Bukarest.</p>
<p>Wir wollen eigentlich direkt bis Istanbul kommen, aber mehr als 1000km sind unter diesen Umständen selbst für zwei Fahrer zu viel. Sarah ist vom Zusehen so überanstrengt, dass sie heute keinen Meter fahren kann :) Wir fahren auf dem letzten Tropfen nach Bulgarien und saugen den billigen Sprit in uns hinein. Wie wir da so saugen, fotografieren Jugendliche den Tigerbus, Sarah muss natürlich auch mit drauf. Kaffee einladen und auf nach Burgas, den DJ treffen.</p>
<p>Der DJ hat sich irgendwann vor Monaten im Blog gemeldet, als er Wind von unserem Vorhaben bekommen hatte. Unbedingt besuchen, Bier und überhaupt. Gut, genau das haben wir gesucht. So kommen wir &#8211; wiederum morgens um 2 &#8211; an einer Tankstelle in Burgas mit einem total durchgeknallten Typen zusammen, DJ Ivan Todorov. Quietschvergnügt macht er eine Expressführung ans Schwarze Meer, schiebt und Pizza in den Bus und entlässt uns wieder in die dunkle Nacht. Ein großer Tigerbus-Fan winkt und filmt dabei unsere Abreise. Danke Ivan, ein sehr nettes Treffen!</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/524__600x600_tigerbus_to_istanbul_2.jpg" alt="Burgas" title="Burgas" />
</a>
<br />
<br />
Keine 50km weiter sind unsere großen Pläne dahin, auch ich kann nicht mehr fahren. Aus, Ende, müde. Irgendwo im Hinterland Bulgariens, in Riechweite zum Meer, rollen wir auf ein Mittelding aus Baustelle, Wiese und Bauschuttentsorgungsplatz. Egal. Als die Sonne schon einige Stunden Rekorde auf das Display zaubert, wachen wir beim Geräusch eines Dieselmotors auf. Kurz hinter die Gardine geschaut: Polizei. Na wunderbar, kann&#8217;s denn Besseres geben?</p>
<p>
<a href="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/12_t2a_to_istanbul/tigerbus_to_istanbul_3.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic525]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/525__600x600_tigerbus_to_istanbul_3.jpg" alt="Bulgaria" title="Bulgaria" />
</a>
<br />
<br />
Unsere Standardantwort auf die Frage nach dem Wohin lautet bisher &#8220;China&#8221;, das funktioniert prächtig. Hier sei aber gar kein Grenzübergang, sondern der sei da und da und der Iran und Pakistan&#8230; uuhh&#8230; good luck. Weg waren sie. Im Radio plärrt die gleiche Soße wie zu Hause, als wir Altug in Istanbul unsere baldige Ankunft vermelden. Was haben wir uns da getäuscht&#8230; </p>
<p>Kaum nähern wir uns der Grenze zur Türkei, fällt auch schon der erste Schnee. Auf der Autobahn nach Istanbul ist alles weiß, die Flocken fallen immer dichter &#8211; trotzdem fahren alle mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, also kein Problem. Wir melden 143km nach Istanbul, Altug schreibt: Das werden die längsten 143km Eures Lebens! Haha, wir fahren doch? 20km vor der Stadt die erste Mautstation. Wir haben vorsorglich eine Karte gekauft, also kein Problem. Die Autos schiessen aus allen Ecken, die dreispurige Autobahn wird plötzlich 100m breit, Spuren sind Schnee von gestern. In Schrittgeschwindigkeit schiebt und drängelt alles auf die Mautbrücke zu. Auch die nächsten 10km geht es in Schrittgeschwindigkeit weiter, nur die Spuren haben wieder an Bedeutung gewonnen. Das Navigationsgerät will an irgendeinem Bulvar raus, doch den verpassen wir natürlich. Hektisch beginnen auch wir das Schieben und Drängeln, schlagen uns gefühlte 8 Spuren quer über die Autobahn, weil &#8220;es dahhinten so aussieht, als gäbe es da eine Abfahrt&#8221;. Und tatsächlich, hier ist ein Loch, hier kann man fliehen. Über Berg und Tal geht es durch einbahnverstrasste Wohngebiete, auf in den nächsten Stau. Schickimickimeile, alles steht, der Bus wippt zu Folklore-Pop aus dem Radio von einem der ca. 150 Radiosender. Alle 200kHz ein Sender, sowas hat die Welt noch nicht gehört. Irgendwann schiebt von hinten lautstark ein Krankenwagen, alles soll weg, er muss hier durch. Es bleibt keine Wahl, Allrad rein, links Bein in die Blumenrabatte und los. Wir schlüpfen in eine Seitenstraße und telefonieren noch einmal mit Altug. Koordinatenabgleich. Irgendwann finden wir den Weg durch eine Baustelle und sitzen alsbald auf Altugs Sofa. Seine Frau macht Nudeln und wir sind bereit für morgen: Auf ins wilde Kurdistan! Danke Euch, aber kauft euch bitte, bitte Winterreifen! :)</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/526__600x600_tigerbus_to_istanbul_4.jpg" alt="Istanbul" title="Istanbul" />
</a>
<br /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung Teil 2 und&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Abfahrt. Die Nächte ziehen sich lang und länger, die Werkstatt wird kalt und kälter. Wir bereuen keinen Euro des kürzlich angeschafften Diesel-/Heizölwarmluftgebläses und schrauben, sägen und bohren bis spät in die Nächte. Wie es immer so ist, wird aus einem kleinen Stück Elektrik gleich ein ganzes Kraftwerk, weil der Herr das nur einmal in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Abfahrt.</p>
<p>Die Nächte ziehen sich lang und länger, die Werkstatt wird kalt und kälter. Wir bereuen keinen Euro des kürzlich angeschafften Diesel-/Heizölwarmluftgebläses und schrauben, sägen und bohren bis spät in die Nächte. </p>
<p>Wie es immer so ist, wird aus einem kleinen Stück Elektrik gleich ein ganzes Kraftwerk, weil der Herr das nur einmal in seinem Leben machen möchte. Also gleich alles vorsehen, was schon über Jahre ausgebrütet wurde, jedes Relais muss rein, jedes Kabel ordentlich isoliert und rüttelfest befestigt sein. So ganz nebenbei wird der Solarlader-Erbauer Michael zum Lötsklaven umgeschult und crimpt und lötet mehrere Nächte lang gewärmt von seiner Standheizung im eigenen VW-Bus den halben Kabelbaum des Tigerbus zusammen. Der passende Schaltplan existiert auf zwei A4-Seiten, mit Bleistiftstrichen kreuz und quer, hier ein Kabel mit bla Quadrat, hier noch eine kleine Sicherung&#8230; am Ende stehen 240A Gelbatterie, ein Solarlader für Gel- und Starterbatterie mit externem Display und temperaturkompensierten Ladekennlinen, ein 45A-Gel-Lader an der Lichtmaschine, 15 Relais für Scheinwerfer und Kleinkrams, einige Sack voll Sicherungen und fast 100m Kabel aller Querschnitte. Dazu gibt es jetzt Steckdosen, Licht (zumindest vorne, hinten haben wir &#8220;vergessen&#8221;) sowie 220V &#8211; man kann nicht jedes Ladegerät als 12V-Version anschaffen, da wird man ja arm. Für die grandiose Hilfe sei an dieser Stelle noch einmal Michael ganz herzlich gedankt!</p>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/517__600x600_electric_mayham_b_5.jpg" alt="electric_mayham_b_5" title="electric_mayham_b_5" />
</a>
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Der Innenausbau erfolgt im Gegensatz zur Elektrik nur <em>profi</em>sorisch, da hier weder Zeit noch Geld für die eigentlichen Träume vorhanden waren. So erstanden wir von Max ein paar Westfalia-Wrackteile &#8211; namentlich einen Heckschrank, einen Dachschrank und die Überreste einer Sitzbank, welche sodann zusammen mit alten OSB-Platten, anderen Holzabfällen, irgendwelchen Stahl- und Aluwinkeln, vielen Kabelbindern (ja sind die wirklich sooo praktisch? JA!) und sogar zwei Blindnieten völlig unfachgerecht in den Bus geferkelt. Danke an Stephan für die tatkräftige Hilfe, auch, wenn die ohnehin nur sehr kurzen Nächte dadurch zu kürzesten Nächtchen degradiert wurden&#8230; mehrfach&#8230; immer wieder.</p>
<p>Für die Küche musste allerdings ein Neubau her, welcher dann in einem Tag und einer Nacht aus 6.5mm Birkensperrholz, Aluwinkelprofil und Blindnieten zusammengeschossen wurde. Euroboxen werden zu Schubladen, Gummiseile über Kanthölzern zu Verschlüssen. Eine Dose narzissengelb aus dem Baumarkt &#8211; danke an Anne für die weise Farbwahl! &#8211; brachte das Schmuckstück zur Vollendung. Da sich sowohl der Kocher als auch ein kleines Klo darin wohlfühlen, nennen wir diese Kreation die KKK &#8211; die Koch-Kack-Kombi.</p>
<p>
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</a>
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</a>
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Wasser musste her, Tank hier Tank da, aber nur wohin mit der Pampe? Also Waschbecken, Wasserhahn mit Filter. Gut, wenn Filter, dann Druckwasser, sonst filtert da nix. Also Druckwassersystem mit selbstansaugender Pumpe, Tankumschaltung zwischen zwei Tanks. Ach, wir fahren ja 10 Monate? Gut, dafür haben wir vorgesorgt: 10l Kühlwasserwärmetauscher mit Vormischer, Druckminderer damit das Überlaufventil nicht dauernd rumsabbert, Dusche ausziehbar. Keine 10m Schlauch und 30 Schlauchschellen später ist das Wassersystem &#8220;fertig&#8221; &#8211; alles rein provisorisch in die KKK &#8220;gebaut&#8221;. Mit Kabelbindern. Komplett. So langsam beginne ich Kabelbinder zu mögen.</p>
<p>Die Standheizung hat jetzt zwei Pumpen &#8211; eine für über 1500m ü.n.N., eine für drunter. Das Armaturenbrett hat eine neue Luftdüse eingeschweißt bekommen, so wird die warme Luft direkt durch die Lücke zwischen den Vordersitzen nach hinten geblasen.</p>
<p>
<a href="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/11_vorbereitungen/innen_3.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic510]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/510__600x600_innen_3.jpg" alt="innen_3" title="innen_3" />
</a>
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Irgendwann haben wir dann auch mal gepackt, noch schnell einen Turbolader gewechselt und einen Unterfahrschutz umgeschweißt &#8211; wie die Antriebswellen in den Bus gekommen sind, weiß ich schon gar nicht mehr. Plötzlich waren sie drin. Ach ja, zwischendurch waren sowohl Weihnachten als auch Neujahr, wobei wir ersteres nur durch das Weihnachtsessen bei Stephan und Anne bewußt mitbekommen haben (nein nein, bei Mama gab es auch etwas&#8230;) und letzteres nur durch lauteres Grölen aus der Nebenhalle aufgefallen ist. Ansonsten: Aufstehen, Werkstatt, Bett. Anzumerken ist, dass wir <em>die ganze Zeit</em> Stephans Bus für die Fahrten zur Werkstatt, zum Baumarkt, zum ADAC und sonstewohin zur Verfügung hatten. Einfach so, jeden Tag. Gran-di-os. Vielen Dank dafür.</p>
<p>Nachdem also sämtliche Packlisten aus &#8220;ja haben wir schon, nein brauchen wir nicht&#8221;-Krakelei bestanden, fuhren wir eines Tages los. Höchste Zeit, denn das Pakistan-Visum läuft in nicht weniger als 15 Tagen ab. Vorher machen wir noch den Pflichtbesuch bei Oma, aber natürlich am anderen Ende der Republik, wie sich das gehört! Also: Wir sind dann mal weg.</p>
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		<title>Vorbereitungsmarathon Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich das Unileben mit eine simplen Stück Papier &#8230; hat die Masterprüfung am 29.11. erfolgreich bestanden eher unspektakulär selbst beendet hat, brennt in der Werkstatt die Luft. Der Bus will schleunigst vorbereitet und vom leeren Messgerätetransporter zu einem ansatzweise reisetauglichen Fahrzeug umgebaut werden. Die leidvollen Erfahrungen der letzten Russlandreise haben die Prioritäten bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich das Unileben mit eine simplen Stück Papier <em>&#8230; hat die Masterprüfung am 29.11. erfolgreich bestanden</em> eher unspektakulär selbst beendet hat, brennt in der Werkstatt die Luft.</p>
<p>Der Bus will schleunigst vorbereitet und vom leeren Messgerätetransporter zu einem ansatzweise reisetauglichen Fahrzeug umgebaut werden. Die leidvollen Erfahrungen der <a href="http://www.easy2design.de/bla/reisen/kola-2010/" title="Kola 2010">letzten Russlandreise</a> haben die Prioritäten bei der Vorbereitung leicht verschoben. Höchste Priorität hat alles, was vibrieren kann, alles was sich bewegt. Denn: Auf zehntausenden Kilometern Piste fällt alles ab, was sich auch nur ansatzweise aufschwingen kann. Die Zerstörungskraft langanhaltener Drecksstraßen ist so verheerend, dass wir uns auf gerade mal 1 000km Piste in Rußland das halbe Weinsberg-Dach zerrüttelt haben. Hier setzen wir also als erstes an. Alle Scharniere sind verstärkt, das ganze Dach wird auf dem Bus verspannt usw. usw. </p>
<p>Zweites Problem außerhalb der Zivilisation war und ist: Licht. Man kann seiner staunenden Mama nur schwer die Nützlichkeit eines zusätzlichen Fernscheinwerfers klar machen, denn auf einer deutschen Autobahn reicht ja das Standard-Teelicht völlig aus. Wir sollten doch mal lieber im Innenraum etwas Tapete kleben! :) </p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ2651CAC1.jpg" alt="Fernscheinwerfer Hella Jumbo 320" /></p>
<p>Jetzt haben wir genau noch eine Woche Zeit, und alles zieht sich wie kalter Honig in die Länge. Die Visa scheinen zu klappen &#8211; angeblich werden wir am Donnerstag gar unser Iranvisum in den Händen halten, während durchgeknallte Großmächte auf dieser Erde schon Sanktionen verhängen und mit mehreren Kilotonnen Säbelrasseln die Medien manipulieren. </p>
<p>Erfreuliche Nachrichten sind derzeit eher materiell, beispielsweise die Ankunft von 2 Paar Schneeketten. Nicht irgendwelcher Schneeketten, sondern sozusagen <em>top of the line</em>, wenn man das so sagen darf. Dank der grandiosen Hilfe meines Vaters nennen wir ab sofort 4 PEWAG Forstmeister unser Eigen &#8211; Ketten, die bei Schnee nur leise kichern, Ketten die sich in Matsch und Dreck wohl fühlen wie ein Karpfen in einem Eimer Fischfutter. Die Strategie sieht demnach so aus: Wir fahren auf AT-(<em>all terrain</em>)-Reifen und haben damit für Nässe und Straße die deutlich besseren Karten. Dafür können wir in Schnee und wirklich hartem Gelände die Ketten aufziehen, ohne 30 000km auf speziellen, supergroben Geländereifen abreissen zu müssen. Wir sind gespannt, ob und wie sich diese Taktik bewähren wird. Unser Dank geht an dieser Stelle auch an Frau Gutschi von PEWAG Austria, sowie Herrn Linnig von <a href="http://www.pewag.de/" title="pewag" target="_blank">PEWAG Deutschland</a>!</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ5C30F3DD.jpg" alt="Pewag Forstmeister FM80 Schneeketten" /></p>
<p>Die kommende Woche soll Strom, Wasser und ein Bett in den Bus bringen, außerdem wird Mamas Freiheit im eigenen Wohnzimmer durch hektisches Probepacken arg eingeschränkt werden.<br />
So ist das nun mal, wir sind ja bald weg :)</p>
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		<title>2x85l Zusatztanks abgeholt!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 21:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Ergebnis eines 1200km Höllenritts mit unserem Chauffeur Maik, halten wir seit heute unsere Zusatztanks in den Händen &#8211; abgeholt direkt von MRB bei München. Die Tanks sind die ersten Exemplare der neuen, weiterentwickelten Form mit perfektionierter Entlüftung und kapazitivem Füllstandssgeber für den Wassertank. Außerdem wurde im Vergleich zu den bisherigen Serien die Montage/Halterung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ergebnis eines 1200km Höllenritts mit unserem Chauffeur <a href="http://www.lowsix.de/" title="Lowsix Reisen" target="_blank">Maik</a>, halten wir seit heute unsere <a href="http://www.easy2design.de/bla/tigerbus/zusatztanks/" title="Zusatztanks">Zusatztanks</a> in den Händen &#8211; abgeholt direkt von <a href="http://www.syncro-werkstatt.de/" title="MRB Fahrzeugtechnik" target="_blank">MRB</a> bei München.</p>
<p>
<a href="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/11_zusatztanks/tanks_mrb.jpg" title="Abholung der Zusatztanks für Diesel und Wasser bei MRB Fahrzeugtechnik in München" rel="lightbox[singlepic427]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.easy2design.de/bla/wp-content/gallery/cache/427__600x600_tanks_mrb.jpg" alt="Zusatztanks MRB Fahrzeugtechnik" title="Zusatztanks MRB Fahrzeugtechnik" />
</a>
<br />
<br />
Die Tanks sind die ersten Exemplare der neuen, weiterentwickelten Form mit perfektionierter Entlüftung und kapazitivem Füllstandssgeber für den Wassertank. Außerdem wurde im Vergleich zu den bisherigen Serien die Montage/Halterung der Tanks stark verbessert. Für extreme Offroadfahrten wurden einige Details verbessert, sodass in allen Lebenslagen über Stock und Stein gerutscht werden kann, ohne durch den Tank behindert zu werden. Damit haben wir für Wasser und Diesel je 85l zusätzliche Tankkapazität!</p>
<p>An dieser Stelle nochmals ein ausdrückliches Dankeschön an <a href="http://www.syncro-werkstatt.de" title="MRB Fahrzeugtechnik" target="_blank">Martin von MRB-Fahrzeugtechnik</a> sowie <a href="http://www.lowsix.de/" title="Lowsix Reisen" target="_blank">Maik</a> für die irre Abholaktion. </p>
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		<title>tiger2asia Kick-off-Video-Trailer!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 21:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen ist Dank Stefan Henning von east system music der Auftakt-Trailer zum tiger2asia-Projekt entstanden. Kurze, spritzige Vorstellung des Projektes, den Zeitdruck und den immensen Vorbereitungsaufwand widerspiegelnd :) Viel Spaß! tiger2asia 2011/12 &#8211; Tigerbus on tour &#8211; Trailer from Tiger Bus on Vimeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen ist Dank <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=1184779979" title="Stefan Henning, east system music" target="_blank">Stefan Henning</a> von <a href="http://eastsystem.de" title="Easy System Music" target="_blank">east system music</a> der Auftakt-Trailer zum <a href="http://www.easy2design.de/bla/reisen/tiger2asia-201112/" title="tiger2asia 2011/12">tiger2asia-Projekt</a> entstanden.</p>
<p>Kurze, spritzige Vorstellung des Projektes, den Zeitdruck und den immensen Vorbereitungsaufwand widerspiegelnd :) Viel Spaß!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31922750?color=ffcc00" width="600" height="337" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/31922750">tiger2asia 2011/12 &#8211; Tigerbus on tour &#8211; Trailer</a> from <a href="http://vimeo.com/tigerbus">Tiger Bus</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>China, Schweiz und Heinz</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 21:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach China reist man nicht &#8220;mal eben so&#8221;. Nach Tibet schon zweimal nicht. Unendlicher Papierkrieg, Führerschein und Sondergenehmigungen allerorten &#8211; natürlich alles für Geld und auf Chinesisch. Ohne eine Reiseagentur läuft nahezu nichts. Sie stellt den von offizieller Seite verordneten Guide (Wir kennen nur EIN Beispiel, bei dem es ohne Guide funktioniert hat. Es hält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach China reist man nicht &#8220;mal eben so&#8221;. Nach Tibet schon zweimal nicht. Unendlicher Papierkrieg, Führerschein und Sondergenehmigungen allerorten &#8211; natürlich alles für Geld und auf Chinesisch.<br />
Ohne eine Reiseagentur läuft nahezu nichts. Sie stellt den von offizieller Seite verordneten Guide (Wir kennen nur EIN Beispiel, bei dem es ohne Guide funktioniert hat. Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, dass der Guide nur eine Erfindung der Reiseagenturen ist&#8230; was wir aber bisher nicht verifizieren konnten.), organisiert die benötigten Formulare und kümmert sich um Ein- und Ausreise.<br />
Das ist leider nicht ganz billig&#8230; um nicht zu sagen sauteuer. Der Guide kommt natürlich nicht mit dem eigenen Auto, sondern muss von den Reisenden mitgenommen werden. Dann möchte er noch verpflegt werden und Abends in sein Hotel gebracht&#8230; Gnaaaaa. Hören wir an dieser Stelle auf.</p>
<p>Also wenn man schon mal nach China reist, will man auch was sehen und dort so lang wie möglich bleiben &#8211; 3 Monate müssen reichen, mehr erlaubt das Visum nicht.<br />
Zur Kostensenkung macht es deshalb Sinn, sich einen Reisepartner zu suchen. Im Weltreiseforum haben wir einen Thread gefunden, in dem jemand Reisepartner für China suchte, den wir sofort kontaktiert haben &#8211; Heinz aus der Schweiz.<br />
Heinz ist aus der LKW-Fernreisefraktion und lebt auf der ganzen Welt &#8211; nur gelegentlich besucht er auch noch die heimatliche Feuerstelle in der Schweiz.</p>
<p>Nach einigem Hin- und Hergemaile wussten wir, dass sich unsere Vorstellungen von einer Reise durch China decken.<br />
Da man nicht einfach 87 Tage mit einem wildfremden Schweizer(!) alleine durch China fährt, wollten wir uns nur noch fix kennenlernen. Damit dem Bus bis zur Abreise nicht langweilig wird, folgten wir der Einladung von Heinz und rollten mit sagenhaften 8.3l/100km über&#8217;s Wochenende in die Schweiz.<br />
Während zu Hause der durchschnittliche Hausmann himmelfahrtsgemäß soff oder mit bunten Wägelchen die Bierkästen durch die Felder zog, schwelgten wir bei frischer Dorade und Unmengen Cola auf Heinz&#8217; Sofa in Reiseplänen.<br />
Heinz hat in seinem Leben schon diverse Pisten gesehen und hat dank Fototick auch kein Problem mit häufigem Anhalten. Mehr noch, er ist ausreichend verrückt, um es bei 90km/h und einem chinesischen Guide in <em>seinem</em> Auto 3 Monate mit uns in China auszuhalten.<br />
Die Sache mit dem Guide macht die Sache noch sympathischer &#8211; wo hätten wir denn im VW-Bus einen solchen unterbringen sollen?! Alles in allem perfekt. China wäre damit geritzt&#8230; Womit wir wieder beim Lieblingsthema meines Vaters wären: Dem Lottogewinn :)</p>
<p>Ach ja, <a href="http://www.heinz-buechler.ch/">das</a> ist Heinz.</p>
<p>P.S.: Der Rheinfall war ein Reinfall. Jedenfalls abends um 6 ohne Sonne und für 6 SFR (ca. 5 Euro).<br />
<img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ71CC5317.jpg" alt="Der R(h)einfall" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nordkap ganz anders</title>
		<link>http://www.easy2design.de/bla/2010/08/28/nordkap-ganz-anders/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nordkap-ganz-anders</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 20:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir aufstehen, ist draußen schon reges Treiben. Über Nacht haben sich noch 4 weitere Wohnwagen zu uns gesellt und da steigt man munter ein und aus. Das berühmte Schiebetürgeräusch, welches man von Bustreffen schon kennt, fehlt hier gänzlich. Stattdessen gibt es erst ein kurzes Klopfen, dann ein Klicken, und dann ein dumpfes Schlagen. Warum? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir aufstehen, ist draußen schon reges Treiben. Über Nacht haben sich noch 4 weitere Wohnwagen zu uns gesellt und da steigt man munter ein und aus. Das berühmte Schiebetürgeräusch, welches man von Bustreffen schon kennt, fehlt hier gänzlich. Stattdessen gibt es erst ein kurzes Klopfen, dann ein Klicken, und dann ein dumpfes Schlagen. Warum? Der Mann steht draußen und will rein. Dazu stellt er einen Fuß auf die quietschbunte Kunststofftrittstufe und klopft an die Tür. Nun ertönt von drinnen ein zustimmendes oder ablehnendes Geräusch, welches sich vielleicht mit dem Knurren einer vollgefressenen Säbelzahntigerin vergleichen läßt. Die Tür wird geöffnet, der Fernfahrerhintern für den Bruchteil einer Sekunde auf Zargenbreite zusammengezogen und man ist drin. Danach fliegt die Tür mit einem gekonnten Schwung ins Schloß. Etwa so, wie die Altpapiertonne zu Hause, nur noch pappiger.</p>
<p>Aus eine ebensolchen Tür erscheint nun eine strubbelige Gestalt mit einer Wäscheleine in der Hand. Nach einem Meter strafft sich die Leine und es erscheint eine schwarz glänzende Katze auf dem Treppenabsatz, die sich völlig verängstigt gegen die Leine um ihren Hals wehrt. Zwangsweise wird sie nach draußen befördert, die Frau reicht schnell noch den Katzenkäfig nach. Jetzt wird das arme Vieh einmal um den Wohnwagen geführt, wobei alle 2m angehalten wird, um die bereits zugezogene Schlinge um den Hals leicht zu lockern. Es ist eine wirklich hübsche Katze, welche jetzt, ängstlich um sich blickend, vorsichtig um den Wohnwagen schleicht. Sie entdeckt hohe Grashalme und stapft darauf zu, doch die Leine hält sie kurz vor dem Verlassen des Schotterplatzes zurück. Das bedauernswerte Vieh darf sich nicht dreckig machen und geschissen wird gefälligst auch zu Hause auf der Plastetütte, gefüllt mit saugfähigem, schneeweißen Katzenstreu. Am liebsten würde ich jetzt jemanden erwürgen. Nach der Runde um den Wohnwagen kommt die Katze wieder in die Kiste und selbige verschwindet im Kofferraum eines Tiguan. Problem erledigt. In weitere Wohnwagen regt sich etwas und ich weiß, wir müssen dringend hier weg. 15min später sind wir auf der Straße und rollen Richtung Westen.</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ3FF2E410.jpg" alt="auf dem weg zum nordkap auf der 98" align="center"/></p>
<p>Bevor wir am Nordkap aufschlagen, müssen wir aber definitiv noch eine Dusche auftreiben und so beschließen wir, einfach an einem x-beliebigen Campingplatz zu fragen.</p>
<p>In Lakselv soll es eine Tankstelle geben, sie ist bereits ausgeschildert. Da wir unseren Reservekanister ja kurz vor der russischen Grenze bereits geleert hatten, ist es jetzt schon ein etwas komisches Gefühl, wenn sich die Nadel der Tankanzeige tapfer auf dem Weg in den roten Bereich befindet. Kurz vor der Tankstelle kommt ein Campingplatz, doch wir wollen erst tanken und später noch einmal zurkückkommen. In der Tankstelle kaufen wir auch gleich die einzige Norwegenkarte weit und breit: Schön bunt mit touristischen Attraktionen und kaum Straßen. Oh je.</p>
<p>Einige Kilometer später fällt uns auf, dass wir den Campingplatz vergessen haben. Nur wenige Augenblicke später sticht uns ein sehr tiefer, türkisfarbener T3 ins Auge, welcher links an der Straße steht. Wir halten an und stellen uns daneben: Mitten auf den Vorplatz einer Campingplatzrezeption &#8211; wenn das kein Zeichen ist? Wir sehen noch keine 5 Sekunden auf den fremdartig anmutenden Bus, da hat auch schon ein Mann unser Interesse bemerkt &#8211; ob uns das Auto denn gefallen würde? Wir lügen ein wenig und schon schlägt er uns vor, doch mit ihm zu tauschen. Aha, er ist also der Besitzer des Busses und die süßen Kleinen sind seine Kinder. Dann kommt das übliche Beschnuppern: Warum sind eure Räder so groß, warum is dein Bus so flach, usw. Er zeigt uns die komplett in Kuhfell ausgekleidete Inneneinrichtung und auch die dicke Anlage im Kofferraum, welche vom Kettensägeverkäufer im letzten Baumarkt konzipiert worden sein muss. Seine Kinder würden den Bus lieben und seit er ihn vor 2 Jahren für 12000NOK gekauft habe, würde er einfach nur problemlos fahren. Was fährt er? Lachs. Ja, der Mann fährt Lachs aus. Das geht im Gespräch ersteinmal so unter und ich erwähne beiläufig, dass wir eigentlich hier sind, um nach der Dusche zu fragen. Er fragt uns, ob denn 50NOK ok seien? Huch?! Der Mann ist der Besitzer des Campingplatzes!</p>
<p>Er zeigt uns das kleine Badehaus, welches wir ganz für uns alleine haben. Hinter dem Haus bewundern wir einen reißenden Fluß, als welchem er augenscheinlich die Lachse zieht. Die Saison sei vorüber, aber er holt ein kleine Exemplar aus der Kühltruhe auf der Veranda: Das sei nur ein 9kg-Exemplar, aber trotzdem der größte, den ich je gesehen habe. In einem kleinen Verschlag liegen geräucherte Lachse in allen Größen und es duftet nach dem Räucherofen nebenan.</p>
<p>Wir duschen ausgiebig bis das warme Wasser sich dem Ende neigt. Mein Bart ist schon so lang, dass die Rasur mit dem Einwegrasierer zum Blutbad gerät. Ich entkomme der Schlacht nur mit schweren Verlusten und so rollen wir alsbald fröhlich blutend gen Nordkapp.</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ7BCF2A68.jpg" alt="lakselv" /></p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ427A15B6.jpg" alt="elchiiiiis" /></p>
<p>Der T3-Fahrer sprach irgendetwas von &#8220;teuer&#8221;, was sich auch schnell bewahrheiten sollte. Der Tunnel, welcher die Nordkapinsel mit dem Festland verbindet kostet schlappe 192NOK. Gut, muss man mal investieren, dafür sehen wir jetzt das Nordkap. Ein paar Australier auf Weltreise begegnen uns in ihrem Landcruiser, da will man auch sofort weg. 2km vor dem eigentlichen Nordkap kommt plötzlich wieder eine Mautstation. Jenseits 200 Kronen Eintritt für&#8217;s Nordkap an sich. Wir sehen uns um: Nebel, Regen, überall Nordkapp.</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ3E46D534.jpg" alt="nordkap" /></p>
<p>Schnell beschließen wir, dass man für weitere 200 Kronen auch nicht mehr Nordkap bekommt und drehen direkt vor der Mautstation um. Die Australier können sich das natürlich nicht entgehen lassen und zahlen fröhlich. Leicht angesäuert rollen wir auf der Insel umher, als plötzlich eine Fahrspur rechts in die Pampa abzweigt. Ohne Worte ist schnell klar, das ist unser Nordkap. Allrad rein, ab durch die Mitte.</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ1225C67C.jpg" alt="unser nordkap" /></p>
<p>Wir fahren vorbei an mümmelnden Rentieren und kleinen Bächen, immer höher in Richtung eines Hügels. Unterwegs füllen wir die Wassersäcke auf und merken, dass es doch eigentlich schweinekalt da draußen ist. Der Hügel ist mit komischen Anlagen bebaut und wir kraxeln immer der Spur folgend über fettes Geröll. Selbst die hintere Differentialsperre muss hier mal ran &#8211; die hatten wir bisher noch nie gebraucht. Kurz unter dem Gipfel endet die Fahrspur auf einer Schotterpiste, welche laut Navi nur 300m waagerechte Luftlinie von der eigentlichen Staße entfernt ist &#8211; nur eben 800m zu hoch. In einer Biegung auf dem Weg nach unten wird dann auch schnell klar, warum wir hier so alleine sind: Militärstraße, nur für authorisierten Verkehr. Ooops. In der Pampa stand davon aber nix, können wir ja nichts dafür, dass wir oberhalb dieses Schildes herausgekommen sind. Also schnell ein Foto davon machen, fotografieren ist hier ja auch gleich mal verboten. Erinnert alles sehr an Rußland, das Militär ist doch überall gleich komisch&#8230;</p>
<p><img src="http://www.easy2design.de/stuff/pix/ZZ0C55C1D6.jpg" alt="ooops" /></p>
<p>Wie wir so glücklich über das erfrischende Zwischendurch im sonst so zivilisierten Norwegen auf der Straße gen Tunnel rollen, kommt uns wieder die Mautstation in die Quere. Man möchte vermuten, dass man jetzt einfach durchfahren kann, doch weit gefehlt: Auf der Rückfahrt bezahlt man gleich noch einmal die 25 EUR. Das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Auf der Rückfahrt wollten wir eigentlich noch einmal kurz vor Lakselv auf dem Campingplatz Lachs essen, aber jetzt hat Sarah Bauchschmerzen und wir sparen uns das. Wenigstens fotografieren wir noch das Schild mit der Adresse drauf, damit wir dem netten Mann später ein Foto schicken können. Sarah bekommt noch einen Tee verordnet, den sie allerdings alsbald wieder ins Gebüsch trägt. Wir schlafen dann auch irgendwo in selbigem und hoffen auf den nächsten Tag.</p>
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		<title>Kulturschock</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tiagra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht war schräg, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir stehen auf einer Schotterebene, welche sich leicht zum Meer neigt und haben die Nacht in einer Ecke des Busses verbracht. Beim Frühstück kommt plötzlich ein Mann mit einem kleinen Jeep und einem Anhänger voll Sand den Weg von der Straße herab. Er fährt bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht war schräg, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir stehen auf einer Schotterebene, welche sich leicht zum Meer neigt und haben die Nacht in einer Ecke des Busses verbracht. Beim Frühstück kommt plötzlich ein Mann mit einem kleinen Jeep und einem Anhänger voll Sand den Weg von der Straße herab. Er fährt bis zum Tor, öffnet es, und fährt runter zum Meer. Ob er da wohnt? Nach 10 min kommt er wieder, der Hänger ist leer. Er fährt ganz langsam und beäugt uns argwöhnisch, ohne auch nur den Hauch eines Lächelns zu riskieren. Stören wir? Stehen wir auf seinem Grundstück? Wir wissen es nicht. </p>
<p>Wir befinden uns noch auf der E6 und heute muss die Entscheidung fallen, ob wir uns das Nordkap antun wollen oder nicht. Die Tourihölle und der nördlichste Punkt ist es auch nicht, aber was sind schon 200km Umweg bei 10000km Gesamtstrecke? Also wir fahren eben mal vorbei! Folglich biegen wir jetzt von der E6 auf die 98 ab und erfreuen uns an leicht welligem Asphalt und deutlich schmalerer Straße durch wunderschöne Natur. Es wird leicht hügelig und trotz Urlaubsbeladung macht es mal wieder richtig Spaß einen TDi-Motor verbaut zu haben. Schiiiiieeeeeeb.</p>
<p>Als es noch nicht ganz dämmert, kommen wir auf einer Hochebene an einer Art Parkplatz vorbei. Direkt an einem Fluß, schön gerade, niemand da. Wir haben ja Zeit und so halten wir jetzt schon an. Im Hellen! Nicht zu fassen. Heute kochen wir ohne Stirnlampe, das ist wirklich neu&#8230; Die Sonne ist noch nicht weg und ich hocke verträumt hinterm Bus, als ein Volvo auf den Parkplatz abbiegt. Ob er unterm Bus durchsieht? Ich ja. Der Volvo ist nicht alleine, es folgt ein riiiesenhafter Wohnwagen von der Größe eines besseren Gartenhauses. Doppelachsig, mit allerlei Antennen geschmückt. Der Fahrer rangiert das Ungetüm sehr gekonnt am anderen Ende des Parkplatzes. Ein Saab biegt ab, noch ein Wohnklo hinten dran. Zwei Pärchen sind offenbr zusammen unterwegs und gemeinsam macht man sich an den Aufbau. Als erstes wird der Moppel herausgeholt und in die Pampa gstellt. Prompt fährt auch schon die Satellitenschüssel aus, die Glotze zuckt, Urlaub! Durch die offene Tür erhaschen wir einen Blick auf die Einbauküche und stellen erschreckt fest, dass diese die bei uns zu Hause bei weitem in den Schatten stellt. Die Frauen kochen jetzt und wenig später sitzen alle 4 im Wohnzimmer. Ein Mann steigt zwischendurch noch einmal aus und geht zum Auto. Ein riesenhafter Hund wird an die Leine genommen und genau ein mal um den Wohnwagen geführt. Dann kommt er wieder ins Auto. Klappe zu, Urlaub. Drinnen sitzt man mit nacktem Oberkörper und gönnt sich Dosenbier. Die Frauen waschen gemeinsam ab, Urlaub!</p>
<p>Während wir die zu Brei gerührten Nudeln langsam mit er Zunge von einer Ecke in die andere schieben ist eines völlig klar: Wir reisen morgen sehr früh ab! :)</p>
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